Vom rebellischen Schüler zum Kreislaufwirtschaftsforscher: Dr. Martin Weigl-Kuska von der Holzforschung Austria erzählt von seinem Weg in die Holzforschung – und davon, warum ihn gerade die Variabilität des Materials Holz fasziniert. Im Gespräch geht es um die Frage, was mit Holzbauten am Ende ihrer Lebensdauer passiert. Projekte wie TimberLoop zeigen, dass Holzbauteile weit mehr Potenzial haben als nur Recycling oder energetische Verwertung. Statt Holz zu zerkleinern, könnten Bauteile künftig wiederverwendet und in neuen Gebäuden eingesetzt werden. Mit dem neuen Forschungsprojekt Re-Use Holzhaus wird genau daran gearbeitet: Wie lassen sich Bauteile aus bestehenden Gebäuden so nutzen, dass daraus wieder neue Häuser entstehen? Und welche Rolle können Holzbauunternehmen künftig im Rückbau und in der Wiederverwendung spielen? Eine Folge über Kreislaufwirtschaft, Forschung – und darüber, wie der Holzbau lernen kann, Gebäude auch rückwärts zu denken.
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